Buffon hält die Hoffnung am Leben

Alexander Valet | 13. Juni 2008 | 0 Kommentare
Ein Spiel der Torhüter: Buffon pariert einen Elfmeter von Mutu und hält Italien die Tür ins Viertelfinale einen Spalt weit offen; auf der anderen Seite bewahrt Lobont sein Team mit guten Paraden ein ums andere Mal vor einem Rückstand. Ein hochklassiges Match und eine deutliche Steigerung beider Mannschaften im Züricher Letzigrund.

Was für ein Pech: Italien wäre kurz vor der Pause bereits mit 1:0 in Führung gegangen, hätte Schiedsrichter Övrebö nicht auf Abseits entschieden. Wie die Bilder beweisen, zu Unrecht. Luca Toni hatte aus fünf Metern eingeköpft, der Assistent hob jedoch entschlossen die Fahne. Bis dahin konnte sich Italien eine Reihe von Chancen erarbeiten, scheiterte aber immer wieder am glänzend aufgelegten rumänischen Torwart Bogdan Lobont.

Nach der Pause der Schock: Zambrotta will den Ball zu Buffon zurück köpfen, Mutu spritzt dazwischen und erzielt die Führung für die Rumänen. Postwendend verwandelt Panucci eine Kopfballvorlage von Chiellini am langen Pfosten und hält seine Mannschaft im Spiel. Italien ist in der Folge überlegen, die Rumänen weiter gefährlich bei Kontern. Ein packendes Spiel, bei dem immer wieder die Torhüter im Mittelpunkt stehen. So auch in der 81. Minute, als Buffon einen Elfmeter von Mutu artistisch abwehren kann. Panucci hatte Niculae im Strafraum zu Fall gebracht und Övrebö richtig auf Strafstoß entschieden.

Für Italien sieht es nach diesem Unentschieden sehr schlecht aus mit dem Erreichen des Viertelfinales. Sollte Rumänien sein letztes Gruppenspiel gegen die Niederlande gewinnen, hilft auch kein Sieg in der Neuauflage des WM-Endspiels von 2006 gegen Frankreich. Der Weltmeister würde frühzeitig nach Hause fahren. Der dortige Empfang aber dürfte nicht besonders herzlich ausfallen.

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