Alles Barcode

Alles Barcode, oder was?!

Die Redaktion | 4. Aug. 2008 | 0 Kommentare
In der Stadtliga Stuttgart war auch in diesem Jahr der FC Barcode das Maß aller Dinge. Nicht umsonst endete die Neuauflage des Endspiels von 2007 gegen die Pumas klar und deutlich mit 6:0. Wahrscheinlich hätten die Barcode-Kicker auch den 7000 Töne Cup geholt – wenn sie dabei gewesen wären. So durfte sich aber One Taste feiern lassen. Während die Kickers mittlerweile in die neue Dritte Liga gestartet sind, bekam das Stadion des VfB einen neuen Namen. Und Danijel Ljuboja hat sich entschuldigt.

Die Sommerpause ist doch immer wieder für sportliche Höhepunkte gut. Der Finaltag der Stuttgarter Stadtliga geriet zu einem solchen. Besonders attraktiven Fußball sah man dabei von Titelverteidiger FC Barcode, der im Finale gegen die Pumas nach dem 3:1-Erfolg des vergangenen Jahres gegen denselben Gegner dieses Mal das halbe Dutzend voll machte und so noch einen drauf setzen konnte. Der 2:0-Halbzeitstand wurde am Ende auf 6:0 hochgeschraubt. Dreifacher Torschütze war Sturmtank Marco Scheel, der überhaupt an der Spitze der Torjägerliste der diesjährigen Saison mit insgesamt zwölf Treffern einsam seine Kreise zog. Am Ende stand die Frage: „Wo isch mei Kanon?” Die gab’s dann auch, genauso wie den Pott, der nun ein weiteres Jahr im Barcode steht. Dort wurde übrigens ausgiebig der Titel begossen. Sowieso.

In der Stadtliga als Siebter von stolzen Acht noch Gewinner der Goldenen Ananas, gelang der Mannschaft von One Taste beim 7000 Töne Cup überraschend der große Wurf. O.K., der FC Barcode war nicht dabei; aber mit dem Glück im Elfmeterschießen – sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale – hatte man eine der wichtigsten deutschen Tugenden gepachtet. Muss man auch erst mal schaffen. Vor allem mit englischem Namen...

Es gibt Stuttgarter, die behaupten, das Stadion ihres VfB Stuttgart heiße nach wie vor Neckarstadion. Dabei trägt es nun nicht einmal mehr den Namen Gottlieb Daimlers. Seit kurzem nennt es sich Mercedes-Benz Arena. Wenn’s schön macht. Die feierliche Umbenennung ereignete sich übrigens vor dem Testspiel des VfB zur offiziellen Saisoneröffnung gegen den FC Arsenal London. Jens Lehmann stand zwischen den Pfosten. Für den VfB selbstverständlich.

Vom neuen Publikumsliebling zu einem alten: „Liebe VfB-Fans. Ich habe vor zwei Jahren einen großen Fehler gemacht. Dafür möchte ich mich entschuldigen.” Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Allzu viel zu sagen gibt es eigentlich zum Drittliga-Auftakt der Stuttgarter Kickers auch nicht. 2 Spiele, jeweils 0:2 Tore, letzter Platz. Das sagt alles.

Mit unserem Latein am Ende sind wir dennoch nicht – im Gegenteil. Während wir unser Angebot weiterhin ausbauen, steht schon bald das Ende des Sommerlochs an. Am Wochenende, genauer gesagt am Samstag, den 9. August, findet auf dem Sportgelände der SG Stuttgart West auch noch der 1. Stuttgarter Retro Cup statt. Bolzen und Bier – Fußball wie früher.

Schöne Aussichten.

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