Football Money League 2009

Peter Schwarz | 14. Feb. 2009 | 0 Kommentare
Vier Bundesligisten finden sich in der 12. Deloitte Football Money League unter den 20 umsatzstärksten Fußballclubs der Welt wieder. An der Spitze der für die Saison 2007/08 durchgeführten Untersuchung listen die Industrieexperten der Deloitte Sport Business Gruppe den spanischen Rekordmeister Real Madrid mit einem Umsatz von gut 365,8 Millionen Euro. Erstmals unter den Top 20 des Rankings vertreten ist der VfB Stuttgart mit einem Umsatz von 111,5 Millionen Euro auf Position 18.

Der Sprung in die Top 20 der weltweit umsatzstärksten Fußballclubs ist dem VfB Stuttgart vor allem aufgrund der lukrativen Teilnahme an der UEFA Champions League nach der Meisterschaft 2007 gelungen. Die Champions League stellt bekanntermaßen nicht nur die sportliche, sondern vor allen Dingen auch die finanzielle Königsklasse dar.

Real vor ManU, Barça und Bayern

Der Gesamtumsatz der zwanzig umsatzstärksten Vereine 07/08 steigt um 6% auf 3,9 Milliarden Euro, wobei mit dem Spitzenreiter Real Madrid (365,8 Millionen), dem Zweiten Manchester United (324,8 Millionen) und dem Drittplatzierten FC Barcelona (308,8 Millionen) gleich drei Clubs die Schallmauer von 300 Millionen Euro durchbrechen. Den stärksten absoluten Umsatzanstieg aller europäischer Clubs von 72 Millionen auf 295,3 Millionen Euro verzeichnet der deutsche Rekordmeister FC Bayern München auf dem vierten Rang und verpasst damit nur knapp den Sprung in die Top 3.

Bundesliga zweitstärkste Kraft

Neben dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern München sind mit dem Hamburger SV (15.) sowie dem FC Schalke 04 (13.) zwei weitere deutsche Vereine in den Top 20 vertreten. Hinter der englischen Premier League mit sieben Clubs stellt die Bundesliga zusammen mit der italienischen Serie A die zweitstärkste Liga, gefolgt von der spanischen Primera Division und der französischen Ligue.

Mit dem im Mai 2009 beginnenden Umbau der Mercedes-Benz Arena in ein reines Fußballstadion macht der VfB den nächsten Schritt, der dem Verein weitere lukrative Vermarktungsmöglichkeiten gibt.

Hier gibt’s die vollständige Studie in englischer Sprache (pdf).

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