Fußball ist nicht nur das beste aller Spiele. Fußball ist auch die beliebteste Sportart der Welt. Fußball überwindet Grenzen und baut Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Kultur und Religion. In Deutschland finden im Amateur- und Profibereich jede Woche etwa 80.000 Fußballspiele statt, die Millionen Menschen zusammenführen, sei es als Spieler, Schiedsrichter oder Zuschauer. Jede und jeder hat das Recht, Fußball zu spielen, zu sehen und frei darüber zu reden.
Leider häufen sich die rassistischen Vorfälle in den Stadien, ob im untersten Amateurbereich oder bei internationalen Begegnungen der Spitzenklasse. Rassismus beim Fußball macht den Vereinen mehr und mehr zu schaffen – und das Spiel für manchen Spieler unerträglich. Wir möchten den Fußball ohne die Krankheit des Rassismus erleben. Ganz gleich, ob er von Spielern, Fans oder Funktionären ausgeht, sind wir der Auffassung, dass ein solches Verhalten sowohl innerhalb als auch außerhalb des Sportplatzes nicht zu akzeptieren ist und vom Großteil der Sportler und Fans abgelehnt wird.
Aus diesem Grund möchten wir uns eingliedern in ein Netzwerk aus Fans, Medien und Organisationen, aus allen, die den Fußball ebenso wie das Zusammenleben von Rassismus befreien wollen. Durch gelebte Kommunikation untereinander lässt sich gemeinsam gegen Diskriminierung vorgehen. In Kontakt zu treten, Erfahrungen miteinander zu teilen, das Bewusstsein zu schärfen, Grenzen zu überwinden – auch dazu soll unser Fußballmagazin beitragen.
Internationale Wochen gegen Rassismus 2009
MIT SCHMACKES ist Teil der weltweiten Fußballfamilie. In dieser Fußballfamilie stehen Fairplay und gegenseitiger Respekt an erster Stelle. Fußball überwindet Grenzen und baut Brücken. Wir sehen deshalb nicht tatenlos zu, wenn einzelne Unverbesserliche die Begeisterung für unseren Sport dazu missbrauchen, rassistische und fremdenfeindliche Parolen zu skandieren und Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Kultur oder Religion zu beleidigen oder körperlich anzugreifen. Wir sagen „Nein!“ und bleiben am Ball gegen Rassismus und Diskriminierung. Deshalb unterstützen wir die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus des Interkulturellen Rates in Deutschland vom 19. bis 26. März 2009.














