Was war denn das? Die Fans im Ackermanns im Stuttgarter Westen konnten es nicht glauben. Der Torjubel von Mario Gomez nach dem 2:1 für den VfB war mal etwas ganz anderes als gewohnt. Gomez deutete an, wie er eine Dose aufreißt, austrinkt und dann wie ein Vogel mit den Flügel flatternd davonschwebt. Jeder Anwesende mit einem Fernseher zu Hause verstand die Anspielung auf eine bekannte österreichische Getränkemarke, die nach eigener Aussage Flügel verleiht.
Findige Reporter der Stuttgarter Nachrichten haben natürlich sofort knallhart recherchiert und auf der Website des besagten Brauselieferanten ein mehr oder weniger gestelltes Interview mit Super-Mario gefunden, wo er in der Riege der Markenbotschafter begrüßt wird.
An sich keine große Sache, könnte man meinen. Ein weiterer Fußballer, der für ein paar Euro seinen Stolz verkauft und sein bisheriges Markenzeichen gegen peinliche Werbung austauscht. Lustig wird es dann, wenn das noch bestritten wird. In der BILD wird Gomez zitiert: „Ich wollte damit keine Werbung machen. Die Freunde, die es betrifft, wissen schon, dass sie gemeint sind.“ Es fällt schwer, hier an Spontanität zu glauben.
Mario Gomez hat es sicher finanziell nicht nötig, auf diese Art Werbung zu machen. Hoffen wir, dass das eine Ausnahme bleibt und er bei allen weiteren Toren in dieser Saison wieder zum Torero wird.














