Bereits in der dritten Spielminute erzielte David Weber das frühe 1:0 für die Wenzel-Elf, die es mit dieser Führung im Rücken etwas gemächlicher angehen ließ. Davon aus der Reserve gelockt, wurde der VfB mutiger – vor allem in der Person des neuen Spieler-Co-Trainers Jochen Bader, der permanent als Unruheherd im Grötzinger Strafraum fungierte. So war es Bader, der TSVG-Schlussmann Fabian Gresser in der 19. Spielminute zu einer Glanzparade zwang, als er aus der Drehung abzog und Gresser den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken konnte. Auf der Gegenseite beinahe das 2:0, doch Philipp Mezgers Kopfballtor wurde vom Unparteiischen Kurt Weitz aus Frickenhausen wegen Abseitsstellung nicht anerkannt.
Dass Angreifer Jugoslav Lukic kurz darauf alleine vor dem Neuffener Gehäuse den Ball nicht im Tor unterbrachte, rächte sich im Handumdrehen: Jochen Bader wurde vom Grötzinger Torhüter Gresser elfmeterreif von den Beinen geholt; den fälligen Schuss vom Punkt beförderte Thomas Schneider sicher zum zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich in die gegnerischen Maschen.
Alexander Murr mit Doppelschlag
Nach dem Seitenwechsel änderte sich jedoch das Bild: Der TSV Grötzingen wurde sich seiner Favoritenrolle bewusst und zog an. Prompt folgte die Entscheidung binnen weniger Minuten auf dem Fuß. Erst brachte Alexander Murr seine Farben mit einem Freistoß wieder in Führung (33.), nur vier Minuten später zeichnete Murr auch für das 3:1 verantwortlich, indem er einen schönen Spielzug zum Endstand abschloss. Denn danach sprang trotz einiger Gelegenheiten für die Grötzinger nichts Zählbares mehr heraus.
Die Tabellenspitze der Gruppe B kann die Wenzel-Elf am Dienstag Abend erobern, wenn sie um 18:50 Uhr auf den Ersten KSV Nürtingen trifft. Die Sarikaya-Elf ließ Neckartenzlingen beim 4:1 keine ernsthafte Chance. Für Neckartenzlingen geht es im Spiel davor (17:45 Uhr), ebenso wie für den Gegner aus Neuffen, darum, die letzte Chance weiterzukommen zu wahren.














