Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ wurde am 23. März 2009 von den Initiatoren eines offenen Briefs an den Bundespräsidenten Horst Köhler, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger ins Leben gerufen. Es besteht aus betroffenen Familien der Opfer des Amoklaufs am 11. März 2009 an der Albertville-Realschule in Winnenden, die sich dazu entschlossen haben, mit ihrer Trauer in die Offensive zu gehen. Anhand konkreter Forderungen setzen sich die Hinterbliebenen dafür ein, dass eine solche Tat keine Wiederholung mehr findet. Das Aktionsbündnis fordert unter anderem die Änderung des Waffengesetzes, das Verbot von Killerspielen, eine sogenannte Gewaltquote in den Medien sowie die bessere Sicherung von und Gewaltprävention an Schulen.
Auch der Sport und insbesondere der Fußball ist sich dessen bewusst, dass ihm in der Gesellschaft eine gewichtige Rolle zukommt. So hat der VfB keinen Moment gezögert, seine Zusage für ein Benefizspiel zugunsten des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden und der Schulgemeinschaft Albertville-Realschule Winnenden zu geben. Die Begegnung, bei der das Profi-Team des VfB Stuttgart gegen eine Auswahl aus Akteuren umliegender Vereine aus den betroffenen Regionen antritt, findet am 10. Oktober im Herbert-Winter-Stadion in Winnenden statt. Anpfiff ist um 14 Uhr. Neben Spielern des gastgebenden SV Winnenden werden Spieler des FSV Weiler zum Stein, des TSV Schwaikheim, des SSV Steinach-Reichenbach und des TSV Wendlingen auflaufen. Karten können im Vorverkauf bei der Geschäftsstelle des SV Winnenden, der Volksbank Rems und dem Sportgeschäft Intersport Blessing in Winnenden erworben werden.
MIT SCHMACKES wird dabei sein.














