Bereits nach vier Spielminuten tauchte Wendlingens Sturmtank Thorsten Köstle das erste Mal gefährlich vor dem Denkendorfer Gehäuse und Torhüter Dennis Trotz auf; der Denkendorfer Schlussmann parierte jedoch per Fußabwehr. Fünf Minuten später war es wieder Köstle, der dieses Mal von Sturmpartner Benjamin Haufe wenige Meter vor dem Tor in beste Abschlussposition gebracht wurde; doch auch hier war Trotz mit Hilfe seiner vielbeinigen Abwehr auf dem Posten. Auch danach war Thorsten Köstle von den bis dato indisponierten Gastgebern kaum zu halten. In der 17. Minute brach er wieder durch, doch zielte knapp am linken Pfosten vorbei.
Franza stellt Spielverlauf bis dato auf den Kopf
In der 26. Minute dann die größte Einschussmöglichkeit der Wendlinger Gäste: Nach einem Zuspiel Jonatan Ghebremariams steckte Köstle den Ball direkt weiter in den Lauf von Rechtsaußen Tim Beck, der seinen Gegenspieler locker abschüttelte, aber in Trotz seinen Meister fand. So hatte der TSV Wendlingen bereits einige hochkarätige Chancen ausgelassen, bevor Denkendorf überhaupt vor das von Alexander Kurz gehütete Gehäuse kam. Zwei Minuten nach Becks Gelegenheit brachte ein ärgerlicher Ballverlust im Wendlinger Spielaufbau Denkendorfs Angreifer Sebastian Ullmann in eine günstige Kontersituation. Ullmann schickte Sturmpartner Felice Franza auf die Reise und der überwand den herauseilenden Kurz mit einem Flachschuss ins untere rechte Eck, was den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf stellte.
Luik erhöht noch vor der Halbzeit
Doch durch den Schock des Gegentores war der Spielfluss auf Wendlinger Seite gerissen, und die Gastgeber übernahmen plötzlich das Kommando. Mit einem strammen 18-Meter-Schuss prüfte Torschütze Franza drei Minuten nach dem Führungstreffer Alexander Kurz, der parieren konnte. Wenig später klärte dieser auch gegen Ullmann. In der 41. Minute begünstigte ein kapitaler Wendlinger Abwehrfehler den zweiten Denkendorfer Treffer: Nach einem langen Abschlag von Dennis Trotz lief Michael Luik alleine auf das Gästegehäuse zu und ließ Kurz mit einem satten Schuss ins lange Eck keinerlei Abwehrmöglichkeit. Kurze Zeit später pfiff Schiedsrichter Rainer Haden (Jesingen) zur Halbzeitpause.
Die ersten Minuten der zweiten Hälfte gehörten eindeutig den Denkendorfer Gastgebern. Binnen weniger Augenblicke vergaben Franza und Ullmann zwei Gelegenheiten, die Führung weiter auszubauen. In der 65. Minute war Alexander Kurz bei einem Schuss Franzas auf dem Posten, ehe Wendlingen wieder stärker wurde. Denkendorfs Schlussmann Dennis Trotz parierte in der 69. Minute einen schönen Schuss Benjamin Ruffs im Nachfassen. Die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer für Wendlingen vergab Benjamin Haufe, der nach einem Abpraller aus kurzer Distanz nur die Latte traf. In der Folgezeit scheiterte der aufgerückte Innenverteidiger Benjamin Murr nach einer Ecke mit einem Kopfball an einem auf der Torlinie postierten Denkendorfer Abwehrspieler. So blieb es letztlich beim alles in allem glücklichen 2:0-Heimsieg für den Tabellendritten Denkendorf um Coach Thomas Gentner, der sich eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz verschaffte. Der TSV Wendlingen fiel vorerst wieder auf den siebten Rang zurück.
Das Hinspiel in Wendlingen hatten die Schützlinge von Trainer Matthias Schwarz nach begeisternden neunzig Minuten mit 3:2 Toren für sich entschieden. In der Saison 2008/09 endete das Aufeinandertreffen der beiden Teams in Denkendorf 1:0 für die Gastgeber.
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TSV Denkendorf - TSV Wendlingen 2:0 (2:0)
1:0 (28.) Franza, 2:0 (41.) Luik.
Schiedsrichter
Haden (TSV Jesingen)
TSV Wendlingen
(1) Alexander Kurz – (2) Ruff, (3) Murr, (4) Valet, (8) Ghebremariam – (10) Wiest, (6) Wolf (70. (13) Wagner), (11) Andreas Kurz (70. (12) Klein), (7) Beck – (5) Haufe, (9) Köstle (79. (14) Seidler).














