Wendlingen bot im Vergleich zum 3:0-Heimsieg gegen Neckarhausen die Woche zuvor eine auf mehreren Positionen veränderte Mannschaft auf. Wolfschlugen machte von Anfang an deutlich, wer hier als Sieger vom Platz gehen sollte. Allerdings taten sie sich gegen die gut gestaffelte Defensive der Gäste schwer, und es dauerte bis zur 20. Minute, ehe Roberto Zaccaro zum ersten Mal einnetzte. Die Wendlinger hatten den Ball in der eigenen Hälfte leichtfertig verloren, was das Team von Carlo Greco eiskalt ausnutzte.
Im Anschluss versäumte es die Elf von Frank Ziller aber, gegen die unerwartet schwache Abwehr des Tabellenzweiten Nadelstiche zu setzen. Schließlich war es wieder Zaccaro, der in der 43. Minute auf 2:0 für Wolfschlugen erhöhte. Damit ging es unter der Leitung des Unparteiischen Rainer Heim in die Halbzeitpause.
Roberto Zaccaro macht drei Buden
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gewohnte Bild. Wolfschlugen drückte auf das Gästegehäuse, biss sich aber ein ums andere Mal die Zähne aus. Wendlingen hätte in dieser Phase beinahe auf 2:1 verkürzt, als ein Kopfball von Mittelstürmer Benjamin Kaiser gerade noch auf der Linie geklärt wurde. Zwanzig Minuten vor dem Ende der Begegnung brachte ein sehenswert vollendeter Konter für Wolfschlugen letztendlich die endgültige Entscheidung: Torschütze war wieder Roberto Zaccaro, der damit seinen dritten Treffer in diesem Spiel markierte, und sich so einmal mehr seine Verpflichtung durch die Hexenbanner zur Winterpause rentierte – er kam aus der Bezirksliga vom FV Neuhausen. Das Resultat änderte sich in der restlichen Spieldauer nicht mehr. Wolfschlugen blieb also bis auf einen Zähler am Spitzenreiter FC Nürtingen 73 dran und wird sicherlich alles daran setzen, diesen noch abzufangen.
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Das Hinspiel auf dem Wendlinger Sportgelände Im Speck endete im Übrigen mit 5:0 für die Gäste vom TSV Wolfschlugen.
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TSV Wolfschlugen - TSV Wendlingen II 3:0 (2:0)
1:0 (20.) Zaccaro, 2:0 (43.) Zaccaro, 3:0 (70.) Zaccaro.
Schiedsrichter
Reiner Heim
TSV Wendlingen II
(1) Tosun – (2) Federico Ostuni (40. (14) Thienel), (3) Allimi, (4) Cascitelli, (7) Zimmermann – (5) Stefan Kaiser, (6) Benz, (8) Antonio Ostuni (74. (12) Christian Kaiser), (11) Carella (74. (13) Wolf) – (10) Yanaz, (9) Benjamin Kaiser.














