Alessandro Di Martile ist mit Sicherheit ein klangvoller Name in der Stuttgarter Region, spielte er doch viele Jahre bei den Stuttgarter Kickers. Bereits in seinen frühen Jugendjahren wechselte er zu den „Blauen“, für die er später schließlich auch in der 2. Bundesliga auflief. Nach einem einjährigen Gastspiel beim FC Schaffhausen in der 2. Liga der Schweiz kam er zum Oberligisten FC 08 Villingen, dem er als klassischer Zehner fünf Jahre lang erfolgreich seinen Stempel aufdrückte. Aus privaten Gründen führte sein Weg im Anschluss über den SGV Freiberg zurück in seinen Heimatkreis zum 1. FC Frickenhausen in die Verbandsliga, wo er als absoluter Führungsspieler momentan noch in seinem dritten Jahr aktiv ist. Angesichts seines bisherigen Werdegangs sowie seiner Persönlichkeit ist es für den 31-Jährigen jetzt ein logischer Schritt, die Trainerkarriere einzuschlagen.
Der TSV Wendlingen arbeitet seit zweieinhalb Jahren mit Trainer Matthias Schwarz zusammen und wird die Zusammenarbeit bis zum Saisonende in drei Wochen fortführen. Der 46-jährige Denkendorfer übernahm die Lauterstädter in der Winterpause der Saison 2007/08 in akuter Abstiegsnot und konnte das sich im Umbruch befindliche Team in den folgenden beiden Spielzeiten zwischenzeitlich in die oberen Tabellenregionen führen. Diese Saison wird die Elf mit einem Platz im sicheren Mittelfeld abschließen.
Ab 1. Juli möchte der TSV mit seinen jungen Spielern und Alessandro Di Martile als Spielertrainer den nächsten Schritt tätigen. So freuen sich die seit letzten Sommer akribisch am zukünftigen Erfolg arbeitenden drei Abteilungsleiter, Thorsten Gohl, Alexander Valet und Markus Gneiting, „Alessandro Di Martile für unsere ambitionierten Ziele gewonnen zu haben“. Di Martile wohnt in Wendlingen, ist verheiratet und hat eine kleine Tochter.
Bei italienischen Köstlichkeiten und Barbetrieb wurde er nun am 14. Mai im Rahmen eines Clubabends im Wendlinger Vereinsheim seiner neuen Mannschaft sowie dem Wendlinger Umfeld präsentiert. Dabei hatten die rund 50 Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich anschließend in gemütlicher Runde auszutauschen. Nachdem Di Martile hinter verschlossener Tür eine erste Ansprache an die Spieler gehalten hatte, stellte er sich im Anschluss den Fragen der anwesenden Gäste.














