Nachdem Deutschland Gastgeber der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war, wird in diesem Jahr die 19. Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ausgetragen. Offiziell heißt diese Veranstaltung, die Menschen auf dem gesamten Globus fasziniert, „FIFA World CupTM“. Aber wen repräsentiert die „Fédération Internationale de Football Association (FIFA)“? Und wo liegen die Grundlagen ihres Erfolgs?
Auf diese und ähnliche Fragestellungen bezüglich des Fußball-Weltverbandes wird Professorin Dr. Christiane Eisenberg in ihrem Vortrag am Mittwoch, den 19. Mai 2010, im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses eingehen. Dabei wird sie die Geschichte dieser oftmals umstrittenen Organisation vorstellen sowie deren Organisations- und Entscheidungsprinzipien erläutern. Diese Prinzipien haben nach Eisenberg dazu beigetragen, dass aus einer 1904 gegründeten und zunächst europäisch orientierten Vereinigung ein „Global Player“ werden konnte – und zwar nicht nur auf dem Gebiet des Fußballs, sondern auch im Bereich der Entwicklungshilfe. In vielen Ländern der sogenannten Dritten Welt werden heute mit Hilfe des Fußballs zivilgesellschaftliche Strukturen geformt.
Beginn des Vortrags ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Historische Institut der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Stabsabteilung Kommunikation des Rathauses.
Eine lesenswerte Begegnung zwischen Christiane Eisenberg und Jens Lehmann erschien vor knapp drei Jahren in der WELT.














