Dies unterstrichen sie von Beginn an, attackierten früh und schafften es ein ums andere Mal, die Hausherren zu Fehlern im Spielaufbau zu zwingen. Zählbares sprang für die Gäste dabei aber nicht heraus und es schien, als hätte sie die Drangperiode einiges an Kraft gekostet.
Die Heimmannschaft kam nach der ersten Viertelstunde besser in die Partie und nach einem katastrophalen Fehler der Köngener Hintermannschaft zu ihrer ersten Chance. Joel Schade umkurvte den Köngener Schlussmann und traf aus spitzem Winkel nur den Innenpfosten. In der 24. Minute machte es Dennis Wolf besser. Nach einem schönen Spielzug behinderten sich ein Köngener Verteidiger und der Torwart gegenseitig; Wolf reagierte am schnellsten und schob den Ball zur 1:0-Führung in die Maschen.
Durch den Treffer beflügelt, spielten die Hausherren befreit auf und konnten sich weitere Torchancen erarbeiten, die jedoch ungenutzt blieben. Doch als Michael Klein den Ball auf den völlig freistehenden Jan Seidler querlegte, konnten die Wendlinger wieder jubeln. Beim Treffer, dem ein schöner Alleingang von Wolf vorausging, schloss Seidler trocken und unhaltbar für den Gästeschlussmann ins lange Eck ab.
Kurz nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber dann den Sack zu. Nach einem kurz ausgeführten Eckstoß flankte Simon Mayer den Ball an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Im Anschluss gaben sich die Gäste auf und ließen sich teilweise zu wüsten Fouls hinreißen. Unbeirrt machte Wendlingens Zweite weiter – mit Tore schießen. Nach einem Konter setzte Schade den eingewechselten André Müller in Szene, der mit seinem ersten Ballkontakt eiskalt auf 4:0 erhöhte. Den Abschluss machte Mayer mit seinem zweiten Treffer. Mayer schlenzte einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer in das Tor und sorgte somit für den verdienten 5:0-Endstand.
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TSV Wendlingen II - Türk. FC Köngen 5:0 (2:0)
1:0 (24.) Wolf, 2:0 (35.) Seidler, 3:0 (47.) Mayer, 4:0 (71.) Müller, 5:0 (80.) Mayer.
Schiedsrichter
Jürgen Gabel (GSV Maichingen)
TSV Wendlingen II
Jochen Schmidt – Dennis Wolf, Stefan Thienel, Sebastian Schopper, Andreas Kurz – Simon Mayer, Daniel Hoyler, Michael Klein (73. Florian Neumann), Johannes Benz (65. André Müller), Jan Seidler – Joel Schade. Trainer: Frank Ziller.














