Wendlingens Coach Frank Ziller musste gleich auf fünf Akteure verzichten und so kam es zu einem späten Saisondebüt für Patrick Federer, der mit seiner Erfahrung die Wendlinger Hintermannschaft stabilisieren sollte. Die Maßnahme wirkte: Wendlingen spielte eifrig nach vorne und stand hinten sicher. Allerdings schafften die Hausherren es nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Andreas Kurz traf mit einem Distanzschuss nur die Latte. Julian Schubert schob nach Querpass von Joel Schade den Ball am Tor vorbei. Erst in der 38. Minute war der Bann gebrochen: Michael Klein umkurvte den Nürtinger Schlussmann und legte überlegt auf Dennis Wolf zurück, der den Ball mit einem strammen Schuss in die Maschen beförderte. Mit einer völlig verdienten Führung für den TSVW ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel bot sich dann ein anderes Bild. Die Gäste drängten auf den Ausgleich und wurden prompt in der 51. Minute belohnt: Nach einem langen Abschlag von Juri Triantafillou war Inter-Torjäger Angelos Alexiou zur Stelle und vollstreckte unhaltbar für den Wendlinger Torhüter Sebastian Schopper. Auch im weiteren Verlauf waren die Inselkicker die bessere Mannschaft und sorgten in der 73. Minute auch für den Ausgleich der Aluminiumtreffer, indem sie nur den Pfosten trafen. In einer spannenden Schlussphase waren dann Chancen auf beiden Seiten da. Der Wendlinger Verteidiger Markus Zahner rettete einmal auf der Linie – vorne behinderten sich Schade und Jan Seidler und vergaben somit eine größere Tormöglichkeit, ehe der jederzeit souveräne Schiedsrichter Michael Lenz die Partie beendete.
Der TSV Wendlingen II verpasst es in der ersten Halbzeit, für klare Verhältnisse zu sorgen, und muss nach schwacher zweiter Hälfte mit einem Punkt zufrieden sein. Die Leistungssteigerung der Gäste im zweiten Durchgang sorgt letztendlich für eine gerechte Punkteteilung.
Im Hinspiel im November siegte Inter Nürtingen mit 3:1.
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TSV Wendlingen II - FC International Nürtingen 1:1 (1:0)
1:0 (38.) Wolf, 1:1 (51.) Alexiou.
Schiedsrichter
Michael Lenz
TSV Wendlingen II
Sebastian Schopper – Dennis Wolf, Jan Seidler, Markus Zahner, Patrick Federer (66. Florian Neumann) – Simon Mayer, Lukas Wenzel, Michael Klein, Andreas Kurz, Julian Schubert – Joel Schade. Trainer: Frank Ziller.














